Wenn Träume fliegen lernen...
Die Abenteuer der Christin in einem Land "far, far away"
Sonntag, 23. Januar 2011
Da ich bisher noch keine Liste von Vorsätzen oder ähnlichem gepostet hab (weil das eh Schwachsinn ist), kommt hier trotzdem ein Vorsatz fürs neue Jahr:
Ich nehme mir vor, jeden Film zu sehen, den ich sehen will.

Zwei habe ich für dieses Jahr schon geschafft:
- Country Strong
- No Strings Attached (heute angeschaut und seeeeehr sehenswert!)

Noch auf meiner Liste:
- True Grit
- Black Swan
- Harry Potter 7 Teil 2
- Just go with it
- Red Riding Hood
und bestimmt noch 107 andere, die ich jetzt wieder vergessen habe.

Wer noch Filmtips hat oder in Zukunft Filmkritiken lesen möchte melde sich ;-)




Donnerstag, 20. Januar 2011
Letzten Samstag waren Nele (Deutschland), Katrin (Schweden) und ich im Kino.
Das war vielleicht ein Abenteuer. Zuerst sah alles ganz einfach aus, wir stiegen in die Metro und fuhren Richtung DC, die Station Foggy Bottom war unser Ziel. Doch eine Station vorher trug sich etwas seltsames zu: Wir fuhren in den Bahnhof ein, dort wartete der Zug kurz und nach einiger Zeit fuhren wir - RÜCKWÄRTS! Nun hatten auch Katrin und ich verstanden, dass hier etwas falsch war, also sind wir erstmal aus dem Zug raus. Wenigstens hat uns das freundliche Personal dann doch mal daraufhin gewiesen, dass wegen Wartungsarbeiten Foggy Bottom für das ganze Wochenende geschlossen war. Also in die Metro in die andere Richtung und wieder eine Station zurück, von wo dann ein Shuttle fuhr.
Am Ende kamen wir also doch noch in Foggy Bottom an und traffen dort auch endlich Nele. Damit sollte als unser kleines Abenteuer zu Ende sein und wir glücklich im Kino ankommen. Dachten wir.
Leider entschieden wir uns unbewusst dafür K Street in die falsche Richtung zu laufen... Auf die Idee kamen wir dann aber auch erst nachdem wir schon einige Blocks gelaufen waren und damit richtig weit vom Kino entfernt waren. Zum Glück kam dann zufällig ein Bus vorbei, der genau zum Kino fuhr. Für einen weiteren Dollar schafften wirs dann schließlich doch noch rechtzeitig ins Kino.

Dort sahen wir dann schließlich COUNTRY STRONG, worüber ich ja eigentlich schreiben wollte.
In dem Film geht es um Kelly Canter, die ein alkoholsüchtiger Country Star ist, die gerade, dank ihres Mannes/Managers, aus der Rehab entlassen wird. Natürlich geht sie dann, gepusht von ihrem Mann, gleich auf Tour und dass natürlich mit ihrem Lover Beau als Vorband plus Jungstar Chiles (Leighton Meester von Gossip Girl!!!), die irgendwie was mit ihrem Mann zu haben scheint.
Geplant sind drei Konzerte, doch beim ersten blamiert Kelly sich betrunken auf der Bühne und zum zweiten erscheint sie gar nicht erst. Bei diesen Konzerten zeigen sich die zwei Newcomer Chiles und Beau von ihrer besten Seite und überraschen sich dabei gegenseitig.
Am Ende denkt man eigentlich, dass jetzt alle glücklich sind, aber dann nimmt alles doch kein sooo gutes Ende.

Klingt jetzt vielleicht alles nicht sooooo besonders, aber ist ein echtes Must See! Die Musik ist einfach gut und Leighton Meester und Garret Hedlund (Beau) beweisen echt Talent, sowohl als Schauspieler als auch als Sänger :-)




Mittwoch, 12. Januar 2011
Ich auf dem Glass Floor des CN Towers.

Auf Deutsch: Ihr seid doch total bekloppt!, war die erste Reaktion meiner Gastfamilie auf meine Ansage, dass ich nach Toronto fahren würde. Allerdings erschien ihnen weniger der Ort, als die Tatsache, dass ich dorthin mit dem Bus fahren würde, als verrückt.
Und natürlich war es verrückt, ist doch Toronto 12 Stunden von DC entfernt. Nichtsestotrotz machten meine Freundin Nele und ich uns am Freitag Abend um 10 Uhr auf nach Toronto.
Nach 12 Stunden, die ich mehr oder weniger geschlafen hatte, mit Stops am Rastbanhof, in Buffallo zum Fahrerwechsel und an der Kanadischen Grenze waren wir um 10 (oder 11) am nächsten Morgen endlich da - und erstmal sehr enttäuscht.
Seit Tagen hatte ich mich gefreut, auf den CN Tower zu gehen und nun war das Schneetreiben so stark, dass man ihn fast gar nicht mehr sehen konnte. Nichtsdestotrotz machten wir uns durch Untergrund (Toronto hat ein riiiiiiiesiges Untergrund Shoppinggebilde) und Subway auf den Weg zum Hostel. Als wir dann an unserer Station ausstiegen und das Tageslicht erblickten, hatte sich der Schnee doch noch gelegt. Also erstmal eingecheckt, Sachen im Schließfach eingesperrt und auf den Weg in die City.
Da wir auch ein bisschen was sehen wollten sind wir zu Fuß los, um die Universität zu sehen. Dabei kamen wir dann am New Times Square mit all seinen Geschäften, wie Hard Rock Cafe etc vorbei. Bevor wir zur Uni kamen hatten wir dann noch Mittagessen in einem total schnuckeligen Diner, wo wir uns den obligatorischen amerikanischen Burger bestellten, der überirdisch lecker war! Danach sahen wir uns die Uni an, die seeeeehr stark an Hogwarts erinnerte. Einfach nur schön.
Von dort aus ging es dann auf den Weg zum CN Tower, von wo wir dann den Sonnenuntergang über Toronto sehen konnten.
Mit dem Glasfahrstuhl gings dann erstmal hoch - seeeehr Angst einflößend - und oben konnten wir dann einen wunderschönen Ausblick auf eine wunderschöne Stadt genießen. Außerdem war ich extrem mutig und hab mich getraut auf den Glasboden zu gehen und mich sogar hinzulegen (siehe Foto!).
Abends sind wir dann noch in das Restaurant "The 3 Brewers" (Die 3 Brauer) gegangen, wo Nele und ich uns einen Flammkuchen teilten und ich endlich mal wieder legalen Alkohol trinken durfte.
Danach gings ab ins Hostel: Duschen, American Pie schauen und im Internet surfen.
Am nächsten Morgen, nach einem leckeren Frühstück gings wieder zum Busbahnhof, diesmal unfreiwillig zu Fuß, da die Subway Sonntags erst ab 9 Uhr früh fährt... Dann noch schnell zu Mc Donalds, Reiseproviant gekauft und ab in den Bus.

Dann ging es den selben weg wieder zurück über die Grenzkontrolle, Buffallo, den Rastplatz und diesmal Baltimore.
Am Freitag Abend um 8.30 hatten Nele und ich uns in DC getroffen und nur 48 Stunden später, waren wir wieder zurück am selben Platz und alles schien wie ein Traum.
Hätte ich nicht meinen Kanadastempel im Reisepass würde ich vielleicht denken, ich wäre nie dort gewesen.




Donnerstag, 30. Dezember 2010


Es ist fast vorbei, das alte Jahr. Was natürlich bedeutet, dass Weihnachten gerade vorbei ist und Silvester vor der Tür steht.

Weihnachten war dieses Jahr doch sehr anders, aber nicht weniger schön. Anstatt am 23. irgendwie zu Hause rumzuhocken, waren ich, und einige andere Aupairs, bei Kathi. Die hatte nämlich sturmfrei und hat uns alle eingeladen und bekocht. Es gab Spaghetti mit Tomatensoße, Dumblinge, Frühlingsrollen, Chicken Nuggets und Pancakes! Am Ende waren wir natürlich alle total voll, aber hatten einen super Abend. Natürlich schadet es auch nicht mitten in der Nacht Trampolin zu springen, selbst wenn das Trampolin draußen und etwas mit Schnee bedeckt ist.
So starteten wir dann also zu viert in den Weihnachtsmorgen: Total müde, aber immer noch satt.

Irgendwann um zwei bin ich dann doch mal nach Hause gefahren, wo meine Badewanne schon auf mich gewartet hatte. Nicht aber ohne meine Weihnachtskarten von Andrea und Anne zu lesen, die pünktlich zum Fest eintrudelten. <3
Irgendwann um sieben gab es dann Abendessen: Fondue (weder mit Käse noch Schokolade, sondern Öl) - megalecker und jeder durfte zwei Geschenke aufmachen, da meine Familie ja halbdeutsch ist.
Für Christin gabs da aber noch keins, da alle Geschenke aus der Heimat noch nicht eingetrudelt waren und Stephanie (Gastmutter) erst noch einpacken musste.
Die Geschenke auf dem Foto sind übrigens nur die, die per POST, also von Verwandschaft, gekommen sind. Die Amis sind nämlich total im Geschenkewahn...

Am nächsten Morgen wurde ich dann um 7.30 (!!!) h geweckt, weil es Geschenke gab. Ich muss sagen, schlecht bin ich dabei nicht weggekommen: Mehrere Beads für mein Pandoraarmband, eine Hello Kitty-Lunchbox und ein Christbaumanhänger und Süßes, und Hausschuhsocken, sogenannte Mucklucks.

So, jetzt bin ich mal gespannt, was den von den Eltern aus der Heimat noch so kommt und was das neue Jahr bringt. Erstmal Toronto.




Montag, 20. Dezember 2010
Ich und die Freiheitsstatue

Vorletztes Wochenende war ich in New York. Eineinhalb Tage. Klingt ganz schön wenig, oder?
Doch trotz der kurzen Zeit haben Sarah und ich es geschafft, das beste aus unserem Wochenende herauszuholen. Das fing schon damit an, dass wir um 3.30 am Morgen in DC losgefahren sind und dann um 8 in New York ankamen. Man muss dazu sagen, wir sind, ganz amerikanisch, mit dem berühmten, deswegen aber nicht schönen, Greyhound-Busunternehmen gefahren. Gott sei Dank konnte wir im Bus aber super schlafen, waren deswegen also recht fit, als wir morgens in New York ankamen.

Dann sind wir sogleich in den Tag gestartet und haben uns im Laufe des Samstags das Empire State Building (von außen), Freiheitsstatue (von der kostenlosen Staten Island Ferry - GEHEIMTIPP!), Wall Street, World Trade Center Memorial Sight, Brooklyn Bridge, Weihnachtschaufenster, Rockefeller Center Weihnachtsbaum und so weiter angesehn. Abends um 10 sind wir dann, mit kaputten Füßen, im Hostel angekommen und haben ziemlich bald geschlafen. Nicht ohne noch ca 10 andere Deutsche zu treffen natürlich.
Am nächsten Tag hat uns dann die Realität und der Regen eingeholt und alles vermasselt. Eigentlich wollten wir gemütlich durch den Central Park schlendern und Eislaufen - am Ende sind wir dann im strömenden Regen durchgelaufen und 4 Stunden früher heimgefahren, weil es nicht mehr aufhören wollte und unsere Sachen so nass waren, dass alles im Rucksack nass war und wir unsere Pullover und Jacken auswringen konnten...

Alles in allem war der Tripp jedoch super und auch nicht teuer! In New York kann man viel umsonst sehen und das Essen ist auch gar nicht so teuer. Gesagt werden muss jedoch, dass das nicht mein letzter Tripp nach New York war.