31. März 11 | Topic: Ausflüge | misschatterbox
..., 2 Städte, 2,5 Tage in Bus und Zug und 2256 km zurückgelegt.
Das ist die oberflächliche Bilanz meines letztwöchigen Urlaubs, aber in Wahrheit war er noch so viel mehr.
Wenn man sich überlegt, wie man Toronto am besten beschreibt, könnt man wohl sagen, dass es die kleinste Großstadt der Welt ist. Oder etwas in der Richtung. Denn auf der einen Seite hat Toronto den CN-Tower, eines der höchsten freistehenden Gebäude der Welt und zahlreiche andere Wolkenkratzer. Aber auf der anderen Seite erstrecken sich diese über einen relativ kleinen Raum und der Rest der Stadt wirkt eher kleinstädtisch.
An unserem ersten Tag dort haben wir hauptsächlich die Stadt erkundet: Wir waren im Allan Garden, einem Gewächshaus, hatten "Frühstück" bei Starbucks, sind über das Unigelände hin zum Lake Ontario geschländert und haben uns dort dann getrennt. Claudia und Katja waren dann auf dem CN-Tower, auf dem ich ja schon war und ich war Shoppen im riesigen Eaton-Center. Abends haben wir dann noch ein paar andere Reisende (natürlich von Deutschland) kennen gelernt und waren mit denen in einer Shihabar und anschließend noch in einem Irish Pub. Live Musik, yeah!
Dann ab ins Bett und am nächsten Morgen zu den Niagarafällen. Die sind zwar eine unebschreibliche Naturgewalt, aber das um sie herum kaum noch richtige Natur ist, war ein bisschen enttäuschend... Abends waren wir dann nochmal in einem Pub mit Viktor, einem Work&Traveler und Hiromi aus Japan, auch Work&Travelerin.
Somit ging es dann für Katja und Claudia nach Hause und für mich nach Montréal. Anfänglich war die Fahrt nicht so schön, weil ich einfach total müde war und ohne Frühstück aus dem Hostel losgehetzt war (am Busbahnhof hatte ich dann Mc Donalds...). Dann hab ich aber erstmal geschlafen und es ging dann wieder, bis so eine halbe Stunde bevor wir ankamen. Da hab ichs dann überhaupt gar nicht mehr ausgehalten und war echt froh, endlich am Ziel angekommen zu sein. Wenn ich das Hostel halt gleich gesehen hätte... Eigentlich hätt ich mir beim Aussteigen nur mal kurz umdrehen müssen und hätte es gefunden. Hab ich aber nicht. Stattdessen hab ich zwei Straßen verwechselt und bin erstmal in die falsche Richtung gelaufen. Habs aber dann am Ende doch noch ganz alleine gefunden!
Dort angekommen hab ich dann festgestellt, dass ich meine Wahl wirklich nicht besser treffen hätte können. Das Hostelteam war einfach nur supermegafreundlich, hab mich im Laufe meines Aufenthalts mehrmals mit ihnen unterhalten und immer lustige Sachen erfahren oder auch nützliches, oder einfach nur etwas über deren Geschichten.
Das Zimmer war zwar nicht riesig, aber jeder hatte trotzdem noch genug Platz für die eigenen Sachen, man konnte seine Jacken aufhängen, es gab einen Fernseher und Kühlschrank und eigenes Bad. Ein Däne (Morton) und eine Dänin (irgendwie weiß keiner ihren Namen) waren schon im Zimmer und 15 Minuten später trudelten noch fünf amerikanische Jungs, die hier ihre Spring Break (=saufen), verbringen wollten.
Mit den Jungs bin ich dann erstmal losgezogen, Pizzaessen und sie mussten sich im Liquorstore mit Bier versorgen. Danach waren wir dann erstmal im ziemlich chilligen Fernseh- und Aufenthaltsraum des Hostels, wo wir mit einem Australier, einem Franzosen und zwei Canadiern Bekanntschaft gemacht haben, und die zwei Dänen waren auch dort. Um halb 11 sind wir dann alle zu einem Club "Cafe Campus" gegangen.
Nach so fünf, vielleicht sechs Stunden Schlaf, gings dann schon wieder raus aus den Federn. Lecker Hostelfrühstück (hart gekochte Eier, Toast, Waffeln, Muffins, Croissants, Butter und Marmelade!), frischmachen, warm anziehen und dann mit Nico, einem der Backpacker von Toronto getroffen, Fahrräder in meinem Hostel ausgeliehen und losgefahren. Um 11 gings los und um sieben oder acht am Abend waren wir zurück. Wir waren auf den zwei Inseln, die zu Montreal gehören, auf der Rennstrecke des Grand Prix, der Basilique du Notre-Dame, sind quer durch die Innenstadt, wo wir Lunch hatten und dann noch auf den Mont-Royal hinauf. Letzteres war wohl der anstrengendste Teil unseres Ausflugs, aber auch wirklich der beste. Ein Wahnsinnsausblick und überall Schnee. Die letzten Spuren des Winters...
Danach gings dann wieder ins Hostel, erstmal duschen und frischmachen und dann wieder mit den Jungs und drei ihrer Collegefreundinnen in einen Club.
Am letzten Tag hat mich dann leider die Erkältung erwischt, sodass ich erstmal richtig ausgeschlafen habe, so bis 12. Danach sind wir dann nochmal zur Basilica, diesmal auch rein, und ich danach noch gemütlich zum Kunstmuseum spaziert. Dort habe ich einen echten Picasso und Rembrandt gesehen! Zum Mittag hatten wir übrigens Poutine, die besten Pommes, die es irgendwo auf der Welt gibt, gegessen! Abendessen hab ich dann dabei irgendwie vergessen, bzw keine Zeit gefunden und zu geizig war ich auch. Nach ner schönen warmen Dusche hab ich mich dann in die Hostellobby gechillt und ein bisschen gezeichnet, womit ich dann irgendwie sogar die Aufmerksamkeit von ein Paar Quebecern erregt hab. Mit denen hab ich dann gequatscht, ein bisschen Französisch gelernt und noch ein paar Shot getrunken, auf leeren Magen... Und danach bin ich mit den Amerikanern wieder in nen Club.
Total übermüdet und krank bin ich also am nächsten morgen um 9.30 h in meinen Zug gestiegen (wenigstens musste ich meinen Koffer nicht runter zu den Gleisen tragen, hab so nem Zugmensch 3 Dollar Trinkgeld gegeben und der hat ihn mir dafür runtergetragen und einen Platz freigehalten.). Ich muss sagen, der Zug war haaaaaaaammergemütlich. So viel Beinfreiheit! Ich dachte ich wär in der ersten Klasse! Viel geschlafen und Musik gehört hab ich dann während der Fahrt, die schier kein Ende nehmen wollte. Dann noch eine Stunde Aufenthalt in New York, noch fast zwei in Baltimore, weil unser Zug jemanden angefahren hatte... Daraufhin natürlich zu spät für die Metro in DC, aber zwei Leute im Zug hatten mir jeweils 20 Dollar gegeben, damit ich nach Hause kommen würde. Wahnsinnig übelst freundlich!
Gegen vier Uhr morgens war ich dann zu Hause und der Urlaub vorbei, so schnell, als wäre es nur ein Traum gewesen.
Das ist die oberflächliche Bilanz meines letztwöchigen Urlaubs, aber in Wahrheit war er noch so viel mehr.
Wenn man sich überlegt, wie man Toronto am besten beschreibt, könnt man wohl sagen, dass es die kleinste Großstadt der Welt ist. Oder etwas in der Richtung. Denn auf der einen Seite hat Toronto den CN-Tower, eines der höchsten freistehenden Gebäude der Welt und zahlreiche andere Wolkenkratzer. Aber auf der anderen Seite erstrecken sich diese über einen relativ kleinen Raum und der Rest der Stadt wirkt eher kleinstädtisch.
An unserem ersten Tag dort haben wir hauptsächlich die Stadt erkundet: Wir waren im Allan Garden, einem Gewächshaus, hatten "Frühstück" bei Starbucks, sind über das Unigelände hin zum Lake Ontario geschländert und haben uns dort dann getrennt. Claudia und Katja waren dann auf dem CN-Tower, auf dem ich ja schon war und ich war Shoppen im riesigen Eaton-Center. Abends haben wir dann noch ein paar andere Reisende (natürlich von Deutschland) kennen gelernt und waren mit denen in einer Shihabar und anschließend noch in einem Irish Pub. Live Musik, yeah!
Dann ab ins Bett und am nächsten Morgen zu den Niagarafällen. Die sind zwar eine unebschreibliche Naturgewalt, aber das um sie herum kaum noch richtige Natur ist, war ein bisschen enttäuschend... Abends waren wir dann nochmal in einem Pub mit Viktor, einem Work&Traveler und Hiromi aus Japan, auch Work&Travelerin.
Somit ging es dann für Katja und Claudia nach Hause und für mich nach Montréal. Anfänglich war die Fahrt nicht so schön, weil ich einfach total müde war und ohne Frühstück aus dem Hostel losgehetzt war (am Busbahnhof hatte ich dann Mc Donalds...). Dann hab ich aber erstmal geschlafen und es ging dann wieder, bis so eine halbe Stunde bevor wir ankamen. Da hab ichs dann überhaupt gar nicht mehr ausgehalten und war echt froh, endlich am Ziel angekommen zu sein. Wenn ich das Hostel halt gleich gesehen hätte... Eigentlich hätt ich mir beim Aussteigen nur mal kurz umdrehen müssen und hätte es gefunden. Hab ich aber nicht. Stattdessen hab ich zwei Straßen verwechselt und bin erstmal in die falsche Richtung gelaufen. Habs aber dann am Ende doch noch ganz alleine gefunden!
Dort angekommen hab ich dann festgestellt, dass ich meine Wahl wirklich nicht besser treffen hätte können. Das Hostelteam war einfach nur supermegafreundlich, hab mich im Laufe meines Aufenthalts mehrmals mit ihnen unterhalten und immer lustige Sachen erfahren oder auch nützliches, oder einfach nur etwas über deren Geschichten.
Das Zimmer war zwar nicht riesig, aber jeder hatte trotzdem noch genug Platz für die eigenen Sachen, man konnte seine Jacken aufhängen, es gab einen Fernseher und Kühlschrank und eigenes Bad. Ein Däne (Morton) und eine Dänin (irgendwie weiß keiner ihren Namen) waren schon im Zimmer und 15 Minuten später trudelten noch fünf amerikanische Jungs, die hier ihre Spring Break (=saufen), verbringen wollten.
Mit den Jungs bin ich dann erstmal losgezogen, Pizzaessen und sie mussten sich im Liquorstore mit Bier versorgen. Danach waren wir dann erstmal im ziemlich chilligen Fernseh- und Aufenthaltsraum des Hostels, wo wir mit einem Australier, einem Franzosen und zwei Canadiern Bekanntschaft gemacht haben, und die zwei Dänen waren auch dort. Um halb 11 sind wir dann alle zu einem Club "Cafe Campus" gegangen.
Nach so fünf, vielleicht sechs Stunden Schlaf, gings dann schon wieder raus aus den Federn. Lecker Hostelfrühstück (hart gekochte Eier, Toast, Waffeln, Muffins, Croissants, Butter und Marmelade!), frischmachen, warm anziehen und dann mit Nico, einem der Backpacker von Toronto getroffen, Fahrräder in meinem Hostel ausgeliehen und losgefahren. Um 11 gings los und um sieben oder acht am Abend waren wir zurück. Wir waren auf den zwei Inseln, die zu Montreal gehören, auf der Rennstrecke des Grand Prix, der Basilique du Notre-Dame, sind quer durch die Innenstadt, wo wir Lunch hatten und dann noch auf den Mont-Royal hinauf. Letzteres war wohl der anstrengendste Teil unseres Ausflugs, aber auch wirklich der beste. Ein Wahnsinnsausblick und überall Schnee. Die letzten Spuren des Winters...
Danach gings dann wieder ins Hostel, erstmal duschen und frischmachen und dann wieder mit den Jungs und drei ihrer Collegefreundinnen in einen Club.
Am letzten Tag hat mich dann leider die Erkältung erwischt, sodass ich erstmal richtig ausgeschlafen habe, so bis 12. Danach sind wir dann nochmal zur Basilica, diesmal auch rein, und ich danach noch gemütlich zum Kunstmuseum spaziert. Dort habe ich einen echten Picasso und Rembrandt gesehen! Zum Mittag hatten wir übrigens Poutine, die besten Pommes, die es irgendwo auf der Welt gibt, gegessen! Abendessen hab ich dann dabei irgendwie vergessen, bzw keine Zeit gefunden und zu geizig war ich auch. Nach ner schönen warmen Dusche hab ich mich dann in die Hostellobby gechillt und ein bisschen gezeichnet, womit ich dann irgendwie sogar die Aufmerksamkeit von ein Paar Quebecern erregt hab. Mit denen hab ich dann gequatscht, ein bisschen Französisch gelernt und noch ein paar Shot getrunken, auf leeren Magen... Und danach bin ich mit den Amerikanern wieder in nen Club.
Total übermüdet und krank bin ich also am nächsten morgen um 9.30 h in meinen Zug gestiegen (wenigstens musste ich meinen Koffer nicht runter zu den Gleisen tragen, hab so nem Zugmensch 3 Dollar Trinkgeld gegeben und der hat ihn mir dafür runtergetragen und einen Platz freigehalten.). Ich muss sagen, der Zug war haaaaaaaammergemütlich. So viel Beinfreiheit! Ich dachte ich wär in der ersten Klasse! Viel geschlafen und Musik gehört hab ich dann während der Fahrt, die schier kein Ende nehmen wollte. Dann noch eine Stunde Aufenthalt in New York, noch fast zwei in Baltimore, weil unser Zug jemanden angefahren hatte... Daraufhin natürlich zu spät für die Metro in DC, aber zwei Leute im Zug hatten mir jeweils 20 Dollar gegeben, damit ich nach Hause kommen würde. Wahnsinnig übelst freundlich!
Gegen vier Uhr morgens war ich dann zu Hause und der Urlaub vorbei, so schnell, als wäre es nur ein Traum gewesen.
0 Kommentare
| Kommentieren