Wenn Träume fliegen lernen...
Die Abenteuer der Christin in einem Land "far, far away"
Mittwoch, 22. September 2010
Sieht so aus, als wuerde sich Amerika dem kalten Deutschland anschliessen. Dachte ich gestern morgen auf dem Weg zum College, schliesslich trug ich tatsaechlich eine Jacke. Aber es war auch einfach nur kalt.
Heute sieht aber alles schon wieder ganz anders aus: Ich verlasse das Haus um 13.00 Uhr und laufe erstmal gegen eine Wand auswaerme. "Yay", denke ich so bei mir, vielleicht kann ich ja am Freitag bei meiner Freundin in den Pool springen. Doch zu frueh gefreut. Sieht so aus, als wuerde Regen auf uns zukommen, schliesslich gewittert es nun - der Donner ist jedenfalls nicht zu ueberhoeren. Oder vielleicht verzieht sich der Regen, so wie letzten Donnerstag?
Da hats auch geregnet, wie nochmal was und trotzdem wars am Wochenende warm genug, um auf eine Poolparty zu gehen. Aus der wurde am Ende dann gleich mal ein Bowlingabend und eine Riesenmuedigkeit am naechsten Morgen.
Doch, wenn man hier was erleben will, darf einen das natuerlich nicht davon abhalten, sich gleich ins naechste Abenteuer zu stuerzen und nach Annapolis zu fahren. Das ist, so ganz nebenbei, die ziemlich unbekannte Hauptstadt von Maryland. Komisch, da sie doch so schoen ist. An der Chesapeake Bay gelegen und voll von weisstragenden Navy-boys. Natuerlich genuegt das nicht, um einen Sonntag auszufuellen, also sind wir noch nach Sandy Point, wo man, der Name gibt vielleicht einen Hinweis, am Sandstrand relaxen kann. Danach gings dann aber nach Haus, zumindest fast, vorher mussten wir noch essen fassen und hier kommt
DER GEHEIMTIPP DER WOCHE: Das "Va Piano" - eine deutsche Restaurantkette mit italienischem Essen. Preislich nicht zu guenstig, aber auch nicht zu billig und man sieht wie das Essen zubereitet wird und das ist, natuerlich, richtig lecker. Also falls ihr mal in einer der groesseren deutschen Staedte seid, reinschauen lohnt sich!

PS Wundert euch nicht, wenn ich grad selten, dafuer aber viel schreib, da mein PC kaputt ist und ich nun immer den von meinem Gastkind benutze.




Samstag, 11. September 2010

Capitol Reflection Pool

World War II Memorial

Was gefällt euch besser?




Freitag, 10. September 2010
Letztes Wochenende war wohl das schönste des Sommers. Wir haben unsere Sachen gepackt und sind nach Bethany Beach (Delaware) gefahren. Dort haben wir 2 1/2 wundervolle Tage verbracht. Die meiste Zeit davon natürlich am Strand.
Hurricane Earl hatte sich zu dieser Zeit irgendwie schon verdrückt, jedenfalls war er nicht an uns interessiert. Stattdessen schien die ganze Zeit die Sonne, sodass all die Leute mit Tanorexia richtig glücklich wären, und die einzigen Zeichen von Hurricane Earl waren die gigantischen, vielleicht etwas gefährlichen Wellen, am ersten Tag. Am zweiten Tag waren wir dann auch noch im Outlet, zwar nicht lange, aber gelohnt hat es sich trotzdem. Wo bekommt man denn sonst ein Kleid geschenkt, wenn man eine Jacke kauft? Und das obwohl beides schon um die Hälfte reduziert war. 30 Dollar statt 100 - das gefällt!
Außerdem haben wir noch Delfine gesehen - und sie sind sogar aus dem Wasser gesprungen - und ich hab eine Riesenmuschel gefunden. Eine 15 bis 20 cm (oder doch größer?) große "Hausmuschel" (leider ist mir momentan der richtige Begriff entfallen).
Tja, so könnte das AuPair-Leben natürlich jeden Tag sein - ist es aber natürlich nicht. In Wahrheit ist es so:
Morgens habe ich theoretisch frei, kann also so lang schlafen wie ich möchte, wenn ich nicht gerade College hab. Das ist dann Dienstags und Donnerstags und ich muss um ca. sechs Uhr raus um pünktlich um Acht in meinem "Elementary French"-Kurs zu sein. (Gut wäre, wenn sich die gute Frau Professor auch denken würde.) Um viertel nach neun ist der ganze Spaß dann schon vorbei, aber es gibt natürlich Hausaufgaben. Somit sitze ich den halben Tag im Auto (College, Kinder abholen, rumfahren etc.) und Abends wird dann noch das Essen warmgemacht. Um neun oder zehn falle ich dann meistens todmüde ins Bett, wenn ich nicht gerade bis halb zwei in der Nacht meine Hausaufgaben mache...

Nach diesem ziemlich langen Eintrag jetzt noch für alle, die ein bisschen Sommergefühle möchten, ein kleines Video. Ob die Qualität so gut ist, weiß ich nicht, da ich keine größere Größe hochladen konnt.

bethany beach (wmv, 2,856 KB)




Dienstag, 31. August 2010
Wer will zerstochene Beine sehen? Der muss nur in die USA gehen!

Was soll man da noch sagen, außer ICH HASSE MÜCKEN! Ich seh mittlerweile aus wie Windpocken. Da ändern meine tollen neuen Chucks auch nichts dran.




Montag, 30. August 2010
Am Wochenende sind wir in Stephanies (Gastmutti) BMW gestiegen und eine halbe Stunde gefahren. Als wir aus dem Auto ausstiegen traten wir in eine neue Welt ein. Ein Wunderland. Wahrlich.
In diesem Wunderland gab es (ausgefallene!) Esprit-Tops für 5 US$, Hosen, die mir passen und gut aussehen, Disney-Shirts für Erwachsene für 8 US$ und jede Menge mehr. Alles war groß und bunt und überhaupt nicht teuer. Außerdem war für jeden Geschmack etwas dabei und keiner kam zu kurz.
In diesem Wunderland schien zudem Halloween schon sehr nahe zu sein, da es nur so Halloweenkostümen, -mützen, -ketten, - rucksäcken etc wimmelte.
Falls einen dan mal der ganz kleine Hunger plagte, konnte man sich an einem von 1000 Bonbonautomatengläsern bedienen und auch hier war für jeden Geschmack etwas dabei. (Ich persönlich empfehle Apfel-Zimt!) Und wenn der Hunger etwas größer ist, konnte man sich im eigens dafür eingerichteten Essensbereich hinsetzen und sich bei einer von 20 Fastfoodketten selbst bedienen, während man genüßlich seinen Starbucks-Kaffee genießt. (Den kann man hier übrigens auch im Supermarkt kaufen um ihn daheim selbst zuzubereiten.)
Nach vielen Stunden sind wir dann irgendwann nach Hause gefahren, doch wie ich gestern entdeckt hab ist die Montgomery-Mall (15 Minuten von hier) ebenfalls ein kleines Wunderland.

Kaufsucht, ich komme!